Lederpflege

Jedes Leder hat unterschiedliche Merkmale, die von der Tierart, von Gerbung und Färbung bestimmt werden. Das macht verständlich, dass auch Pflege und Reinigung von Lederkleidung unterschiedlich gehandhabt werden müssen. Pflegen Sie es vorsichtig: Testen Sie erst die Pflege- und Reinigungsmittel an einer weniger sichtbaren Stelle des Kleidungsstückes!

Ein neues Kleidungsstück können Sie vor dem ersten Tragen aus etwa dreißig Zentimetern Entfernung im Freien mit farblosem Imprägnierspray oder -schaum intensiv pflegen. Dank dieser Imprägnierung nimmt das Leder Schmutz und Wasser nicht so schnell an und bleibt trotzdem geschmeidig und atmungsaktiv.

Veloursleder

sollte von Zeit zu Zeit mit einer Gummi-Kreppbürste und einer Kleiderbürste behandelt werden. Das tut dem Leder gut und frischt es auf, vor allem an stark beanspruchten Stellen wie Kragen, Ärmel und Taschen. Regenflecken auf Veloursleder lassen sich mit einer Kreppbürste beseitigen.
Bei Velours- und Pelzveloursleder macht der Schleifstaub manchmal Kummer. Er entsteht in der Gerberei beim Feinschliff des Leders. Mit der Zeit verliert er sich weitgehend. Abreiben der Innenbesätze mit einem feuchten Tuch hilft.

Nappaleder

sollten Sie vor dem ersten Tragen mit einem Imprägnierspray behandeln. Lassen Sie sich beim Kauf des Kleidungsstücks diesbezüglich beraten.

Nappato und Nappalan

sollten Sie vor dem ersten Tragen mit einem Imprägnierspray behandeln. Lassen Sie sich beim Kauf des Kleidungsstücks diesbezüglich beraten. Vermeiden Sie Reiben, Scheuern und übermäßiges Strapazieren, damit die Beschichtung geschont wird. Benutzen Sie keine Flecken- und Reinigungsmittel. Diese Lederarten kann nur der Lederfachreiniger behandeln.

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